P R E S S E M I T T E I L U N G Mattheis: Dem Elend nicht zusehen und kommentieren, sondern handeln

3. März 2020

Berlin, 3. März 2020 – An der griechisch-türkischen Grenze stranden immer mehr Geflüchtete. Das verschärft die ohnehin angespannte Lage der Menschen in den Flüchtlingscamps in Griechenland. Hilde Mattheis, Bundesvorsitzende des Forums DL21 – Die Linke in der SPD, fordert von ihrer Partei eine klare Positionierung, damit Geflüchteten in Not geholfen wird.

 

„Das was sich in Griechenland und der Türkei abspielt ist die Folge von Wegschieben und Wegschauen. Denn seit 2016 musste allen Verantwortlichen klar sein, dass die Notwendigkeit belastbarer Ansätze für Problemlösungsschritte in Sachen Flüchtlingspolitik anstehen,“ sagte Mattheis.

„Angesichts dieses Elendes und der offensichtlichen Tatsache, dass der sogenannte Türkei-Deal gescheitert ist, müssen folgende Punkte schnellstmöglich umgesetzt werden:

  1. Die Möglichkeit für Länder eröffnen lokale Aufnahmen durch die Städte der Sicheren Häfen ermöglichen. Dieser Forderung muss der Bundesinnenminister erfüllen und die SPD Bundestagsfraktion muss diese Forderung erheben. In Deutschland verhindert das Aufenthaltsrecht, dass Länder und Kommunen ohne Zustimmung des Bundesinnenministeriums Menschen in Not aufnehmen.
  2. Den Familiennachzug tatsächlich ermöglichen, um für viele, die jetzt an der Grenze sind, eine Perspektive zu eröffnen.
  3. Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes anwenden und einen „wirksamen Zugang zu legalen Einreisemitteln, insbesondere Grenzverfahren, [zu] gewährleisten“.
  4. Griechenland finanziell und durch Personal unterstützen, damit insbesondere die gesundheitliche Versorgung der auf den griechischen Inseln festsitzenden Menschen verbessert wird.
  5. Stopp von Übertragung hoheitlicher Aufgaben an Frontex und Ahnung möglicher Menschenrechtsverstöße durch Frontex-Beamte.

Situation an der türkisch-griechischen Grenze

3. März 2020

Nachdem der türkische Staatspräsident den EU-Türkei-Deal einseitig aufgekündigt hat, um die EU zu erpressen, kommen nun viele Geflüchtete an die Grenze in der Hoffnung, in die EU, speziell nach Deutschland zu gelangen. Wir haben diesen Deal seit Langem kritisiert, da in ihm schon immer das Erpressungspotential durch einen Autokraten wie Erdogan angelegt war und damit Menschen zum Spielball von Machtinteressen werden.

Die EU reagiert bisher mit einer zunehmenden Abschottung und Ausgrenzung. Die Grenzschutzorganisation Frontex und das griechische Militär versuchen, auf dem Wasser und an der Landgrenze, Menschen davon abzuhalten in die EU zu kommen – sei es mit Abdrängung von Booten und Zurückschieben auf das offene Meer, mit Tränengas oder sogar dem Einsatz scharfer Munition.

Die unausweichlich anwachsenden Lager an der Grenze und auf den griechischen Inseln werden zu neuen Problemen führen. Die Situation wird für alle Menschen, sowohl die Bewohnerinnen und Bewohner als auch für die Geflüchteten immer schwieriger, da letztere unter menschenunwürdigen Zuständen dort hausen müssen und ein geordnetes Asylverfahren von den griechischen Autoritäten nicht durchgeführt wird.

Wir brauchen daher ein Sofortprogramm, um jetzt Menschen zu helfen und die Situation an der Grenze zu mildern.

  1. Wir müssen den Bundesländern (und Kommunen) die rasche Aufnahme von Geflüchteten gestatten, wenn sie das wollen. Viele Kommunen haben sich zur Initiative Seebrücke – Sichere Häfen zusammengeschlossen und würden Menschen in Not im Rahmen ihrer Kapazitäten aufnehmen. Das Bundesinnenministerium verhindert das. Durch eine von den Bundesländern Berlin und Thüringen im Bundesrat vorgeschlagene Änderung des §23 Aufenthaltsgesetzes wäre dies möglich. Die anderen Bundesländer müssen sich dieser Initiative anschließen. Eine Registrierung und Sicherheitscheck der Geflüchteten sollte, durch die EU finanziert, in den Lagern in Griechenland stattfinden.
  2. Rund 5.500 unbegleitete Minderjährige harren unter widrigsten Bedingungen in Griechenland aus. Es ist unverantwortlich, wie mit diesen Kindern und Jugendlichen umgegangen wird. Wir müssen ihnen sofort helfen, indem wir ihnen Schutz in Deutschland bieten. Der Familiennachzug muss wieder ermöglicht werden, um für viele, die jetzt an der Grenze sind, eine Perspektive zu eröffnen.
  3. Der Europäische Gerichtshofs für Menschenrechte hat in seiner jüngsten Entscheidung betont, dass Staaten bei der Steuerung von Migrationsbewegungen oder bei der Aufnahme von Asylbewerber*innen nicht gegen die Schengen-Regeln verstoßen dürfen. Wenn Personen in großer Zahl unbefugt eine Grenze überschreiten oder dies versuchen, muss laut Gerichtshof der zuständige Staat einen „wirksamen Zugang zu legalen Einreisemitteln, insbesondere Grenzverfahren, gewähren“. Dieser Entscheidung muss die griechische Regierung folgen. Sie darf den Zugang zu Asylverfahren nicht aussetzen und Personen ohne Registrierung nicht sofort zurückzuweisen, weil das gegen nationales, europäisches und internationales Recht sowie gegen das Nichtzurückweisungs-Gebot verstößt.
  4. Der griechische Staat ist nicht in der Lage, die medizinische und sonstige Versorgung der Geflüchteten, die Registrierung und Bearbeitung deren Asylbegehrens und die ordentliche Unterbringung, Beschulung etc. zu gewährleisten. Die EU muss daher schnellstmöglich finanzielle Hilfen an Hilfsorganisationen und Träger leisten.
  5. Die EU-Grenzschutzagentur Frontex handelt zunehmend außerhalb ihrer Kompetenzen und versucht sich als Polizei mit rigiden Maßnahmen gegen Flüchtlinge. Die rechtlich geplante oder zum Teil einfach faktische Kompetenztausweitung von Frontex lehnen wir strikt ab. Menschenrechtsverletzungen von Frontex-BeamtInnen müssen geahndet werden.

P R E S S E M I T T E I L U N G Hilde Mattheis: Gesundheitsämter sind Schwachstellen beim Kampf gegen Corona-Virus

27. Februar 2020

Berlin, 27.02.2020 – Beim Schutz der Bevölkerung vor Ausbreitung von Seuchen und Krankheiten wie dem Corona-Virus kommt dem Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) eine tragende Rolle zu. Dieser ist aber dafür denkbar schlecht aufgestellt und das nicht zuletzt wegen des Festhaltens an der Schuldenbremse, sagt die DL21-Bundesvorsitzende, Hilde Mattheis.

 

„Fakt ist: Die Gesundheitsämter als zentrale Säule des ÖGD sind bundesweit schlecht aufgestellt. Zahlreiche Stellen wurden in den vergangenen Jahren gekürzt, gestrichten oder konnten nicht besetzt werden.“, monierte Mattheis. „Daran zeigt sich deutlich, dass ein Festhalten an der Schuldenbremse unverantwortlich ist. Die Daseinsvorsorge für die Menschen darf keinem Sparzwang unterliegen“.

Zum Öffentlichen Gesundheitsdienst gehören die kommunalen Gesundheitsämter, Veterinär- und Lebensmittelaufsicht sowie weitere Gesundheitsbehörden. Hauptverantwortung für den ÖGD tragen Länder und Kommunen. Die Zahl der dort beschäftigten Ärztinnen und Ärzten ist nach Angaben des Berufsverbands der Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst (BVÖGD) in den vergangenen 20 Jahren um ein Drittel gesunken. In den rund 400 Gesundheitsämtern arbeiten heute nur noch ein Prozent der in Deutschland tätigen Ärzt*innen. Der BVÖGD fordert deshalb neben anderen Maßnahmen eine bessere Bezahlung der Ärzt*innen durch einen besseren Tarifvertrag, analog zur Bezahlung von Ärzt*innen im Krankenhaus.

Mattheis ergänzte: „Ich gehe davon aus, dass die zuständigen Stellen in Deutschland gut vorbereitet sind auf die jetzige Situation einer möglichen Ausbreitung des Corona-Virus. Die Gesundheitsämter sind aber die Schwachstelle im System. Ich fordere daher neben Ländern und Kommunen auch die Bundesregierung auf, hier endlich über mögliche Änderungen der Finanzierung und Personalakquise zu sprechen, damit sich endlich etwas bewegt. Der erste Schritt wäre mindestens eine Bund-Länder-Initiative, um die indiskutablen Zustände im ÖGD zu verbessern.“

Keine Grundrente mit verstaubten Rollenbildern

11. November 2019

Berlin, 11.11.2019 – Zum gestern beschlossenen Kompromiss der Großen Koalition zur Grundrente sagt die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis, Bundesvorsitzende des Forums DL21:

„Das Signal stimmt: Die Grundrente kommt. Sie ist ein wichtiger Baustein im Kampf gegen Altersarmut, nicht das Ende der Fahnenstange! Wir fordern weiterhin die Ausweitung tarifgebundener Beschäftigungsverhältnisse, damit niemand in Altersarmut rutscht sowie die Anhebung des Rentenniveaus auf über 50%, denn die Rente muss nicht nur armutsfest, sondern lebensstandardsichernd sein.

Zudem muss nachgebessert werden, denn die CDU hat sich die grundsätzliche Einigung mit einem überholten Geschlechtermodell erkauft. Die Grundrente soll gezahlt werden, um die Lebensleistung der Menschen zu honorieren. Aber zahlreiche Frauen werden das Nachsehen haben, denn ihre Einkommen werden nicht individuell, sondern mit ihrem Partner gemeinsam betrachtet. Frauen sind aber keine Anhängsel ihrer Männer, sondern haben Leistung selbst erbracht, für die sie auch individuell Grundrente bekommen müssen. Der Gesetzgeber muss an dieser Stelle nacharbeiten. Ein verstaubtes Rollenbild darf sich nicht auf Rentenansprüche auswirken.“

8 Unterbezirke nominieren Hilde Mattheis und Dierk Hirschel

28. August 2019

Berlin, 28.08.2019 – Das Willy-Brandt-Haus hat den Eingang der erforderlichen Nominierungen für die Kandidatur von Hilde Mattheis und Dierk Hirschel zum SPD-Bundesvorsitz bestätigt. Damit erfüllt das Team die formalen, von der Partei vorgegebenen Voraussetzungen für die Kandidatur und nimmt an den SPD-Regionalkonferenzen ab dem 04.09.2019 teil.
Die SPD-Unterbezirke Ulm, Sigmaringen, Ravensburg, Landshut, Vorpommern-Greifswald, Freudenstadt, Freiburg sowie Bad Tölz-Wolfratshausen stimmten für die Nominierung von Hilde Mattheis und Dierk Hirschel. Damit wurde in nicht einmal zwei Wochen das erforderliche Quorum erreicht.
„Das ist für uns natürlich eine Riesenfreude und zusätzliche Motivation. Es wird Zeit, dass die SPD wieder zu der Partei wird, welche den Hunger nach Gerechtigkeit in diesem Land endlich stillt,“ sagt Hilde Mattheis. Dierk Hirschel fügt hinzu: „Unser Dank gilt allen Unterstützer*innen. Das ist ein wichtiger Schritt für uns. Doch zurücklehnen werden wir uns jetzt sicher nicht. Die SPD wieder zur Partei der Arbeit zu machen, das geht nur mit der breiten Unterstützung der Parteibasis. Um diese werben wir“.
Hilde Mattheis ist seit 2002 SPD-Bundestagsabgeordnete und Bundesvorsitzende des Forums Demokratische Linke 21. Dierk Hirschel ist ver.di-Chefökonom und Vorstandsmitglied im Forum Demokratische Linke 21.
Weitere Informationen über das Team und seine Positionen unter www.mattheishirschel.de

13 konkrete inhaltliche Ziele und ein neues Grundsatzprogramm

22. Juli 2019

Auf unserer Mitgliederversammlung am 29, Juni 2019 haben wir 13 Forderungen verabschiedet, die die SPD umsetzen soll. Die Partei soll künftig nur noch Regierungsbündnisse eingehen, in denen diese Punkte zu gemeinsamen Zielen erklärt werden. Außerdem fordern wir die Erarbeitung eines neuen Grundsatzprogrammes. Das Papier mit den Forderungen findet ihr hier.

Die Wahl von Frau von der Leyen för-dert Politikverdrossenheit

17. Juli 2019

Mit dem äußerst knappen Ergebnis von 383 Stimmen ist Frau von der Leyen gewählt worden. Damit liegt sie mit nur 9 Stimmen über den notwendigen Stimmen in Höhe von 374. Das macht deutlich, dass sie nur ein schwaches politisches Mandat hat.

 

„Die Wahl von Frau von der Leyen zur Kommissionspräsidentin ist ein Rückschlag für die Rechte des Europäischen Parlaments“, betont der Europaabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der DL21 Dietmar Köster. „Mit dieser Wahl zur neuen Kommissionspräsidentin wird das Modell der Spitzenkandidatur zu Grabe getragen“, unterstreicht die Vorsitzende der DL21 Hilde Mattheis. „Die SPD und ihre Kandidat*innen für das Europaparlament haben mit dem Versprechen Wahlkampf gemacht, dass die Wähler*innen mit ihrer Stimmabgabe über die Wahl der/des neuen Chef*in der Kommission mitentscheiden. Daher haben die deutschen Sozialdemokrat*innen im Europäischen Parlament konsequent gehandelt, wenn sie geschlossen gegen die Kandidatin gestimmt haben“, so Dietmar Köster weiter. „Die Europaabgeordneten haben sich an ihr Wahlversprechen gehalten, alles andere wäre Wähler*innenbetrug gewesen und hätte die Politikverdrossenheit gestärkt. Mit dieser klaren Haltung kann die SPD wieder ihre Glaubwürdigkeit zurückgewinnen“, stellte Hilde Mattheis in den Vordergrund.

 

Aber auch die politischen Statements der Kandidatin blieben inhaltlich zu schwach. Sie macht Versprechungen zur Sozialpolitik, die halbherzig bleiben und wenig glaubwürdig sind. Im Wahlkampf haben CDU/CSU sich noch gegen faire Mindestlöhne ausgesprochen. Bei der Frage, wie sie sich ein Europa des Friedens, der Abrüstung und Entspannung vorstellt, schwieg sie. Das ist inakzeptabel, da doch gerade durch die Kündigung des INF-Vertrages eine neue Runde des atomaren Wettrüstens in Europa droht.

 

„In der Flüchtlingspolitik beklagt sie wohl das Sterben auf dem Mittelmeer. Sie sagt aber zum Beispiel nicht zu, dass hier kurzfristig durch die Kommission ein eigenes Seenotrettungsprogramm auf den Weg gebracht werden muss. Daher bleibt alles beim Alten. Das ist nicht zu akzeptieren“, sagt Dietmar Köster.

 

„Schließlich wird sie sich im Bundestag noch vor dem Untersuchungsausschuss rechtfertigen müssen, ob sie bei der Vergabe von Beraterfirmen Steuergelder verschwendet hat. Das ist kein guter Start für die EU“, meinte Hilde Mattheis.

 

 

Der Vorschlag zur EU-Kommissionspräsidentin ist ein großer Rückschlag für die europäische Demokratie

3. Juli 2019

Berlin, 03.07.2019 – Der Europäische Rat schlägt für die europäischen Spitzenpositionen ein Team um eine neue Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vor. Die Bundesvorsitzende der DL21 Hilde Mattheis, MdB und der stv. DL21-Vorsitzende Dr. Dietmar Köster, MdEP lehnen den Vorschlag vehement ab.

„Dieser Personalklüngel im Hinterzimmer ist eine Schande für die europäische Demokratie. Das Prinzip der Spitzenkandidaten wird über den Haufen geworfen, weil einige Staats- und Regierungschefs vor den Forderungen der sog. Visegrad-Staaten einknicken. Die Personalie von der Leyen ist daher kein Coup der Kanzlerin, sondern ein Triumph jener Staaten, die regelmäßig gemeinsame europäische Lösungen ablehnen und den Rechtsstaat aushöhlen“, kritisierte Hilde Mattheis das Verfahren.

Dietmar Köster unterstreicht: „Es ist sehr gut, dass wir SPD-Abgeordneten im Europäischen Parlament diesen Vorschlag ablehnen. Alle Abgeordneten, die sich zum Spitzenkandidaten-Prinzip bekannt haben und damit zur Stärkung des Europäischen Parlaments, müssen gegen Frau von der Leyen als neue Kommissionspräsidentin stimmen. Europäische Demokratie ist kein Geschacher in Hinterzimmern, sondern beruht auf Transparenz und muss das Votum der Wählerinnen und Wähler zur Grundlage ihrer Entscheidungen machen. Die SPD steht für Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Grundrechte. Eine gescheiterte Verteidigungsministerin wird nicht in der Lage sein, die bevorstehenden Herausforderungen der EU solidarisch zu gestalten. Sie steht für eine neue konventionelle und atomare Aufrüstung und ist eine Gefahr für das Friedensprojekt Europa.“

Entschlossen gegen rechte Gewalt

21. Juni 2019

Berlin, 19.06.2019 – Nach dem Mord am ehemaligen Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke verdichten sich die Hinweise auf einen rechtsextremistischen Hintergrund. Die Bundestagsabgeordnete und Bundesvorsitzende des Forums DL21, Hilde Mattheis zeigt sich schockiert über die eskalierende rechte Gewalt in Deutschland.

„Wir wissen doch seit vielen Jahren: Wir haben ein massives Problem mit rechter Gewalt in diesem Land. Dass nach der Mordserie des NSU erneut ein rechter Einzeltäter oder Mitglied eines Netzwerks mordend umherzieht, verdeutlicht, wie groß die Gefahr durch gewaltbereite Neonazis in Deutschland ist. Diese Gefahr darf nicht verharmlost werden, die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 20.431 Delikte rechter politisch motivierter Kriminalität und ein Anstieg der Gewaltdelikte im Jahr 2018 sind besorgniserregend.

Die Grundlage für solche Gewalt legen rechte Brandstifter, die wieder in den Parlamenten sitzen und mit Worten zu Hass und Hetze aufstacheln. Sie benennen ihre Feindbilder. Ein kleiner, gewaltbereiter Teil der Bevölkerung fühlt sich davon ermutigt, mit zu hetzen – ob im Internet oder ganz real. Ich appelliere an alle politisch Verantwortlichen aller demokratischen Parteien, sich entschlossen gegen Rechts zu stellen und alle gewaltfreien zivilgesellschaftlichen Initiativen und Bündnisse gegen rechte Umtriebe zu unterstützen.“

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