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Vorbereitung LeftLessons 2 Folge 4
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Präsentation von Heidi Kassai 8.12.2020

Vorbereitung LeftLessons 2 Folge 4
Präsentation von Heidi Kassai 8.12.2020
Berlin, 03.12.2020 – In New York beginnt ein UN-Sondergipfel zur Corona-Pandemie. Dabei wird es auch darum gehen, wie der Impfstoff weltweit verteilt werden kann. Die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis, Vorsitzende des Forums DL21 – Die Linke in der SPD fordert, dass reichere Staaten wie Deutschland Impfstoff ggf. auch an ärmere Länder abgeben müssen.
„Die Pandemie schlägt weltweit zu, sie ist erst vorbei, wenn alle Länder sie besiegt haben. Ein Impfstoff-Nationalismus, in der ein Land sagt: Ich zuerst und der Rest der Welt interessiert mich nicht ist fatal“, erklärte Mattheis. „Der Impfstoff muss zuerst weltweit den Risikogruppen und insbesondere dem medizinischen Personal zur Verfügung stehen, natürlich in Deutschland, aber eben auch in Brasilien oder Südafrika und anderen Ländern.“
Mattheis ergänzte: „Patente für Corona müssen ausgesetzt werden, so dass sich nicht einige wenige bereichern, sondern die Impfstoffproduktion auch in ärmeren Ländern ermöglicht wird. Ein entsprechender Vorschlag von Indien und Südafrika ging bei der Welthandelsorganisation ein. Ich erwarte von der Bundesregierung, dass sie das aufgreift. In dieser globalen Krise sollte Solidarität, nicht Profitstreben im Vordergrund stehen.“
Berlin, 01.12.2020: Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) folgt der bereits hinreichend gescheiterten Wahnvorstellung des „schlanken Staates”. Nach Ansicht des IW sind die Coronahilfen für Unternehmen und Arbeitnehmer*innen sowie Solo-Selbstständige zu umfangreich. Damit bleiben die Vertreter*innen des IW in einer brandgefährlichen neoliberalen Logik verhaftet, die den sozialen Frieden massiv gefährdet und die gesellschaftliche Spaltung rasant beschleunigen könnte.
Das von privaten Unternehmen getragene und wirtschaftsliberale Institut der deutschen Wirtschaft beschwerte sich kürzlich über die angeblich zu großzügig bemessene Unterstützung und will, dass die Unternehmen lediglich für Fixkosten wie Miete entschädigt werden, alle weiteren Ausgaben aber selbst getragen werden müssen. Die Bundesvorsitzende des Forums Demokratische Linke DL21 – Die Linke in der SPD Hilde Mattheis erklärt dazu: „Als Sozialdemokrat*innen gilt für uns, dass niemand zurückgelassen werden darf. Unternehmen und vor allem deren Arbeitnehmer*innen dürfen keinesfalls vor dem Ruin stehen. Mit den Rezepten des IW würde eine nie dagewesene Pleitewelle über das Land rollen, die größtenteils nur von Großkonzernen überlebt wird, was wiederum zu einer noch krasseren Kapital- und Marktmachtkonzentration führen würde als wir sie ohnehin schon erleben.”
Die Ökonom*innen des Instituts diskreditieren gleich in mehrerlei Hinsicht die Maßnahmen, um eine neoliberale Agenda mit Kürzungen und Einsparungen wieder salonfähig zu machen. In seiner Argumentation verleugnet das IW vollständig die wirtschaftliche und soziale Realität des unvorhersehbaren Krisenjahres in der Pandemie. Deshalb betont Hilde Mattheis: „In den letzten Monaten wurde durch die Coronahilfen unzählige Male gute Arbeit gesichert. Und das nützt uns allen! Statt von dieser Linie abzuweichen, müssen wir bis zum Ende der Krise um jeden Arbeitsplatz kämpfen.”
Als Linke in der SPD setzen wir uns mit aller Kraft für ein Ende von neoliberalen Experimenten und für eine solidarische, demokratisierte Wirtschaft ein. Ein System, in welchem nur wenige und immer dieselben massiv profitieren, ist zum Scheitern verurteilt. Nur ein hohes Maß an sozioökonomischer Gleichheit kann den sozialen Frieden in der Gesellschaft langfristig sichern. Dies muss das Ziel von sozialdemokratischem Handeln sein und selbiges fordern wir auch vom SPD-Wahlprogramm. Daher werden wir uns aktiv an der Programmdebatte beteiligen.
Hier findet ihr eine Übersicht über Anträge gegen die Anschaffung bewaffneter Drohnen für die Bundeswehr:
Militärische Drohnen einschränken – Bewaffnete Drohnen ächten!
Militärische Drohnen einschränken – Bewaffnete Drohnen ächten!
Kampfdrohnen ächten und die Anschaffungspläne der CDU durch die Hintertür stoppen!
Hier haben wir eine Übersicht von Resolutionen und offenen Briefen zum Thema Drohnen für euch erstellt:
DL21-Resolution zur Ablehnung von bewaffneten Drohnen
SozialdemokratInnen gegen Kampfdrohnen (offener Brief und Resolution)
Offener Brief von Dr. Jakob Foerster Assistant Professor, Universtity of Toronto
Hier stellen wir euch weiteres Material zum Thema Drohnen zur Verfügung
Anschaffung bewaffneter Kampfdrohnen
„Statt von Kampfdrohnen sollte von Killerdrohnen gesprochen werden“

In der 3. Folge unserer #Leftlessons zum Thema Friedenspolitik geht es speziell um die Frage ob Deutschland bewaffnete Kampfdrohnen braucht.
Die DL21-Bundesvorsitzende Hilde Mattheis, MdB hat zu dieser #Leftlesson Jürgen Altmann von der Technischen Universität Dortmund, dem Vizepräsident des International Committee for Robot Arms Control eingeladen. Er ist ein echter Experte in Sachen Drohnen, ihres Einsatzzwecks und den Auswirkungen.
Das Forum DL21 spricht sich gegen den Einsatz von Kampfdrohnen aus und hat eine Unterschriftensammlung gestartet um den Einsatz durch den Bundestag verhindern zu lassen. Diese Resolution findest du hier: https://dl21.zusammenhandeln.org/resolution_ablehnung.
Wenn du die Argumente für und gegen Kampfdrohnen verstehen möchtest, dann sei live bei der #Leftlesson dabei und stelle deine Fragen zu diesem Thema an den Experten und die DL21 Bundesvorsitzende Hilde Mattheis.
Vorbereitung LeftLesson 3: Drohnen
Präsentation Altmann „Bewaffnete Drohnen und autonome Waffensysteme“
#leftlessons Staffel 2, Nr.3 – Nachbereitung
Kampfdrohnen und automatisierte Waffensysteme -Ächtung oder „Banalisierung des Krieges“? mit Jürgen Altmann

Seit dem Frühjahr haben wir als DL21 gemeinsam mit unseren Mitgliedern in mehreren thematisch gegliederten AGs unsere linken Forderungen für eine SPD-Wahlprogramm erarbeitet. Aus diesen Texten hat der Vorstand eine komprimierte Zusammenfassung erstellt, die auf unserer Mitgliederversammlung am 18. Oktober 2020 ergänzt und final verabschiedet wurde. Die Programmbausteine könnt ihr hier DL21-Programmbausteine die Bundestagswahl 2021 herunterladen und in euren Parteigliederungen einbringen.
Hier findest du unsere Schwerpunkte für Änderungsanträge für den Bundesparteitag am 9. Mai 2021.
Wir stellen dir unten außerdem unsere Muster-Anträge zur Verfügung:
Gemeinsam für den aktiven und handlungsfähigen Staat
Gemeinsam für gute Arbeit und einen starken Sozialstaat
Gemeinsam für Klima und Umweltschutz
Berlin, 05.10.2020 – Anlässlich der heutigen Anhörung im Deutschen Bundestag zur Bewaffnung der Bundeswehr mit Kampfdrohnen äußert sich die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis, Bundesvorsitzende des Forums DL21 – Die Linke in der SPD:
„Kampfdrohnen sind das Gegenteil von sozialdemokratischer Außen- und Friedenspolitik. Die SPD hat 2013 und erneut in einem Beschluss 2019 festgestellt, dass sie für eine internationale Ächtung vollautomatisierter letaler Waffensysteme, also unbemannter Kampfdrohnen eintritt. Zu glaubwürdiger Politik gehört es, diese Beschlüsse auch angesichts von Forderungen aus der Union aufrecht zu erhalten.
Alle Argumente, die wir als Partei 2013 gegen diese Drohnen aufgeschrieben haben, sind heute weiter gültig: Der Einsatz von Kampfdrohnen untergräbt die internationale Rechtsordnung, es besteht die Gefahr einer Kampfführung im Verborgenen und ein Trend hin zur Automatisierung des Tötens. Diesen Weg dürfen Sozialdemokrat*innen nicht mitgehen. Die Zivilgesellschaft unterstützt uns in dieser Haltung, wie die heutige Mahnwache am Reichstag zeigt.“

Vorbereitung LeftLessons 2: Friedenspolitik Naher Osten und Afghanistan

Friedenspolitik: Einleitung – mit Cornelia Füllkrug-Weitzel
Zusammenfassung Leftlesson Frieden 1
Berlin, 10.09.2020 – nachdem das überfüllte Flüchtlingslager Moria auf Lesbos zuerst nach einem Corona-Ausbruch abgeriegelt wurde und gestern dort ein Feuer ausbrach, ist nun Handeln erforderlich. Die baden-württembergische Landesgruppe der DL21 – Die Linke in der SPD fordert sofortiges Eingreifen der Landesregierung, um den Geflüchteten zu helfen.
„Wir müssen den Geflüchteten sofort helfen!“, fordert Hilde Mattheis, MdB vom Sprecher*innenkreis der DL21 Baden-Württemberg – Die Linke in der SPD. „Wer angesichts dieser Zustände weiter wegschaut und blockiert, macht sich mitschuldig am Elend dieser Menschen. Ich fordere daher die Landesregierung auf, sich im Bundesrat der Initiative zur Aufnahme von Geflüchteten anzuschließen. Die Lage in Moria war bereits vorher furchtbar, nun wird das Lager zur Todeszone. Es ist unsere humanitäre Verpflichtung, hier endlich helfend einzugreifen.“
Die Bundesländer Berlin, Thüringen und Nordrhein-Westfalen hatten sich in der Vergangenheit bereit erklärt, weitere Geflüchtete aus Moria aufzunehmen. Das Bundesinnenministerium hatte aber die Aufnahme untersagt. Berlin und Thüringen erwägen daher eine Klage gegen das BMI, Nordrhein-Westfalen fordert eine Bund-Länder-Konferenz.
„Was Bundesinnenminister Horst Seehofer hier macht, ist beschämend,“ stellt Mattheis fest. „Ein reiches Land wie Deutschland sieht sich nicht in der Lage, den Ärmsten zu helfen. Genauso irritierend ist aber auch der Widerstand jener Bundesländer, die die Bundesratsinitiative Berlins und Thüringens zur Änderung des Aufenthaltsgesetzes blockieren. Ministerpräsident Kretschmann und Innenminister Strobel müssen diesen Widerstand sofort aufgeben. Das gebietet die Menschlichkeit gegenüber den Geflüchteten.“