DL21: Russland muss zurück an den Verhandlungstisch: Das Forum DL21 – die Linke in der SPD verurteilt russischen Völkerrechtsbruch in Ukraine

22. Februar 2022

Das Forum DL21 – die Linke in der SPD verurteilt russischen Völkerrechtsbruch in Ukraine

Lino Leudesdorff, Co-Vorsitzender: „Wir sind heute in großer Sorge um die Menschen in der Ukraine und verurteilen die Eskalation und den massiven Völkerrechtsbruch durch Russland aufs Schärfste. Wir als Teil der SPD Linken setzen uns für Frieden in Europa ein und begrüßen die Bemühungen von Bundeskanzler Scholz und seinen Amtskolleg*innen. Wir unterstützen einen Kurs, der auf eine Verhandlungslösung abzielt, die die Souveränität und die territoriale Integrität der Ukraine verteidigt und das Sicherheitsbedürfnis Russlands berücksichtigt.“

DL21: Russland muss zurück an den Verhandlungstisch: Das Forum DL21 – die Linke in der SPD verurteilt russischen Völkerrechtsbruch in Ukraine

22. Februar 2022

Das Forum DL21 – die Linke in der SPD verurteilt russischen Völkerrechtsbruch in Ukraine

Lino Leudesdorff, Co-Vorsitzender: „Wir sind heute in großer Sorge um die Menschen in der Ukraine und verurteilen die Eskalation und den massiven Völkerrechtsbruch durch Russland aufs Schärfste. Wir als Teil der SPD Linken setzen uns für Frieden in Europa ein und begrüßen die Bemühungen von Bundeskanzler Scholz und seinen Amtskolleg*innen. Wir unterstützen einen Kurs, der auf eine Verhandlungslösung abzielt, die die Souveränität und die territoriale Integrität der Ukraine verteidigt und das Sicherheitsbedürfnis Russlands berücksichtigt.“

#Leftlesson Staffel 3 Nr. 4: Care und globale Sorgeketten mit Dr. Christa Wichterich, Publizistin, Entwicklungssoziologin und Geschlechterforscherin

17. Februar 2022

 

Die #leftlessons gehen in die nächste Runde. Am 22. Februar um 19 Uhr freuen wir uns auf die Publizistin, Entwicklungssoziologin und Geschlechterforscherin Dr. Christa Wichterich. Thema wird sein: „Care und globale Sorgeketten“. 

Es ist die erste Lesson im Jahr 2022 und die vierte aus der dritten Staffel: Geschlechtergerechtigkeit.

Ein Thema, das wir gerne mit Dr. Christa Wichterich diskutieren wollen. Die Online-Veranstaltung streamen wir am 22.02.2022 ab 19.00 Uhr  auf Youtube, wo Dr. Christa Wichterich und Golnar Sepehrnia eure Fragen sehen können.

Vorbereitung 

Hier findet ihr die Vorbereitungsmaterialien für die lesson: LeftLessons3_Nr4_Vorbereitung_Wichterich

Video

Hier findet ihr das Video zur lesson: https://www.youtube.com/watch?v=vw7D6s8CrFI&t=3s

Nachbereitung 

Hier findet ihr die Nachbereitungsmaterialien zur lesson: LeftLessons3_Nr4_Nachbereitung

#Leftlesson Staffel 3 Nr. 4: Care und globale Sorgeketten mit Dr. Christa Wichterich, Publizistin, Entwicklungssoziologin und Geschlechterforscherin

17. Februar 2022

 

Die #leftlessons gehen in die nächste Runde. Am 22. Februar um 19 Uhr freuen wir uns auf die Publizistin, Entwicklungssoziologin und Geschlechterforscherin Dr. Christa Wichterich. Thema wird sein: „Care und globale Sorgeketten“. 

Es ist die erste Lesson im Jahr 2022 und die vierte aus der dritten Staffel: Geschlechtergerechtigkeit.

Ein Thema, das wir gerne mit Dr. Christa Wichterich diskutieren wollen. Die Online-Veranstaltung streamen wir am 22.02.2022 ab 19.00 Uhr  auf Youtube, wo Dr. Christa Wichterich und Golnar Sepehrnia eure Fragen sehen können.

Vorbereitung 

Hier findet ihr die Vorbereitungsmaterialien für die lesson: LeftLessons3_Nr4_Vorbereitung_Wichterich

Video

Hier findet ihr das Video zur lesson: https://www.youtube.com/watch?v=vw7D6s8CrFI&t=3s

Nachbereitung 

Hier findet ihr die Nachbereitungsmaterialien zur lesson: LeftLessons3_Nr4_Nachbereitung

Mehr Energie-Hilfe jetzt!

DL21 fordert höheren Energiekosten-Zuschuss und eine Ausweitung des Empfänger-Kreises

20. Januar 2022

Pressemitteilung der DL-21 Co-Vorsitzenden Ülker Radziwill, Sebastian Roloff und Lino Leudesdorff zum starken Preisanstieg der Energiekosten

Angesichts der Rekord-Energiepreise fordert das Forum Demokratische Linke 21 e.V. eine rasche Entlastung der Verbraucher*innen.

Den Plan von Bundesministerin Klara Geywitz, Wohngeldbezieher*innen mit einem Zuschuss zu unterstützen, findet der DL21-Co-Vorsitzdende Sebastian Roloff gut: „Wir unterstützen ausdrücklich, Wohngeldbezieher*innen wegen der stark gestiegenen Heizkosten einen Energiekosten-Zuschuss zu gewähren. Dieses Vorhaben der Bundesregierung ist richtig und muss schnell in Kraft treten. Allerdings geht es uns nicht weit genug. Die geplanten 135 Euro für Singlehaushalte, 175 Euro für Zwei-Personen Haushalte und 30 Euro je weiterer Person, sind deutlich zu niedrig und reichen nicht aus, um die stark gestiegenen Kosten zu decken.“

Eine weitere Stellschraube mit Nachbesserungsbedarf sieht DL21-Vo-Vorsitzende Ülker Radziwill in der Zahl der Zuschussberechtigten: „Der Kreis der Personen, die den Zuschuss erhalten, muss ausgeweitet werden. Wir denken hier an Menschen, die knapp über der Berechtigungsgrenze liegen und eben keine Wohngeld-Bezieher*innen sind – genauso wie an Schüler*innen, Azubis und Studierende. Die stark gestiegenen Energiekosten betreffen uns alle – aber insbesondere Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Hier kann das Beziehen von Wohngeld kein Ausschlusskriterium bleiben.“

Einen weiteren Aspekt betont der DL21-Co-Vorsitzende Lino Leudesdorff: „Viele Billiganbieter kündigen jetzt Verträge Ihrer Kunden. Teils widerrechtlich, teilweise aufgrund von Zahlungsunfähigkeit. Der Verbraucherschutz wird in diesen Fällen grob verletzt. Auch die Grundversorger spielen nicht immer eine gute Rolle. Viele Bürger*innen müssen jetzt deren überteuerte, teils deutlich über dem Marktpreis liegenden Tarife nutzen. Neben kurzfristigen Hilfen brauchen wir eine langfristige Strategie wie wir die Energiekosten in Deutschland stabil halten. Bei den Strompreisen waren wir schon zuvor europaweit Spitzenreiter. Steuert die Politik nicht dagegen, kommt es zu einer ernsten sozialen Schieflage und die Unterstützung für die Klimapolitik geht verloren.“

Gestiegene Energiekosten: Forum DL21 fordert höheren Energiekosten-Zuschuss und größeren Kreis an Anspruchsberechtigten

20. Januar 2022

Pressemitteilung der DL-21 Co-Vorsitzenden Ülker Radziwill, Sebastian Roloff und Lino Leudesdorff zum starken Preisanstieg der Energiekosten

Angesichts der Rekord-Energiepreise fordert das Forum Demokratische Linke 21 e.V. eine rasche Entlastung der Verbraucher*innen.

Den Plan von Bundesministerin Klara Geywitz, Wohngeldbezieher*innen mit einem Zuschuss zu unterstützen, findet der DL21-Co-Vorsitzdende Sebastian Roloff gut: „Wir unterstützen ausdrücklich, Wohngeldbezieher*innen wegen der stark gestiegenen Heizkosten einen Energiekosten-Zuschuss zu gewähren. Dieses Vorhaben der Bundesregierung ist richtig und muss schnell in Kraft treten. Allerdings geht es uns nicht weit genug. Die geplanten 135 Euro für Singlehaushalte, 175 Euro für Zwei-Personen Haushalte und 30 Euro je weiterer Person, sind deutlich zu niedrig und reichen nicht aus, um die stark gestiegenen Kosten zu decken.“

Eine weitere Stellschraube mit Nachbesserungsbedarf sieht DL21-Vo-Vorsitzende Ülker Radziwill in der Zahl der Zuschussberechtigten: „Der Kreis der Personen, die den Zuschuss erhalten, muss ausgeweitet werden. Wir denken hier an Menschen, die knapp über der Berechtigungsgrenze liegen und eben keine Wohngeld-Bezieher*innen sind – genauso wie an Schüler*innen, Azubis und Studierende. Die stark gestiegenen Energiekosten betreffen uns alle – aber insbesondere Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Hier kann das Beziehen von Wohngeld kein Ausschlusskriterium bleiben.“

Einen weiteren Aspekt betont der DL21-Co-Vorsitzende Lino Leudesdorff: „Viele Billiganbieter kündigen jetzt Verträge Ihrer Kunden. Teils widerrechtlich, teilweise aufgrund von Zahlungsunfähigkeit. Der Verbraucherschutz wird in diesen Fällen grob verletzt. Auch die Grundversorger spielen nicht immer eine gute Rolle. Viele Bürger*innen müssen jetzt deren überteuerte, teils deutlich über dem Marktpreis liegenden Tarife nutzen. Neben kurzfristigen Hilfen brauchen wir eine langfristige Strategie wie wir die Energiekosten in Deutschland stabil halten. Bei den Strompreisen waren wir schon zuvor europaweit Spitzenreiter. Steuert die Politik nicht dagegen, kommt es zu einer ernsten sozialen Schieflage und die Unterstützung für die Klimapolitik geht verloren.“

Bürgergeld muss schnell kommen

13. Januar 2022

Pressemitteilung der DL-21 Co-Vorsitzenden Ülker Radziwill, Sebastian Roloff und Lino Leudesdorff zur Einführung des Bürgergelds und zur Erhöhung des Hartz IV Regelsatzes

Auf Seite 75 des Koalitionsvertrags von SPD, Bündnis ‘90/ Die Grünen heißt es wörtlich: „Das Bürgergeld soll die Würde des und der Einzelnen achten, zur gesellschaftlichen Teilhabe befähigen […].“

Die DL21 findet, dass die Einführung eines bedarfsgerechten Bürgergeldes eines der wichtigsten und drängendsten Vorhaben der neuen Regierungskoalition sein und bald umgesetzt werden muss. Bis zur Einführung des Bürgergeldes muss am bestehenden Hartz 4 nachgebessert werden – bedarfsgerecht ist es derzeit nicht.

Seit dem 01.01.2022 gibt es für Hartz IV – Bezieher*innen drei Euro pro Monat mehr. Statt 446 Euro nun 449 Euro. Diese Erhöhung findet DL21-Co-Vorsitzender Lino Leudesdorff viel zu niedrig: „Das deckt nicht einmal die Inflation ab. Für arbeitslose Hartz IV Bezieher*innen und für sogenannte Aufstocker*innen – also Menschen, die berufstätig sind, deren Einkommen jedoch niedriger als der Hartz IV Regelsatz ist -, kommt das faktisch einer Kürzung gleich. Eine noch stärkere soziale Schieflage darf hier nicht entstehen. Die stark gestiegenen Stromkosten sind nur ein Beispiel: Um diese zu stemmen, reicht die Erhöhung des Regelsatzes vorne und hinten nicht. Single-Hartz-IV-Haushalte müssen über 30 Prozent mehr als im Regelsatz für Strom vorgesehen zahlen. Das ist absurd.“

Das im Ampel-Koalitionsvertrag festgeschriebene Bürgergeld sieht der DL21-Co-Vorsitzende Sebastian Roloff als Fortschritt: „Mit einem bedarfsgerechten Bürgergeld soll Hartz IV überwunden werden. Im Koalitionsvertrag stehen hier kluge Dinge: In den ersten beiden Jahren soll die*der Bezieher*in die Leistung ohne Anrechnung des Vermögens erhalten. Zusätzlich soll das Schonvermögen erhöht werden. Das ist gut, aber nur in Kombination mit deutlich höheren Regelsätzen, also nur, wenn das Bürgergeld wirklich bedarfsgerecht ist. Wir als DL21 setzen uns für eine zeitnahe Einführung ein.“

Bis das Bürgergeld Realität wird, fordert die Dl21 schnelle Verbesserungen am bestehenden Hartz IV und unterstützt das Bündnis von 36 Gewerkschaften und Verbänden – unter ihnen verdi, die Awo und der Sozialverband VdK – aus dem Jahr 2021 nach einer Anhebung der Regelsätze auf mindestens 600 Euro – gerade angesichts der Corona-Pandemie. Der Handlungsbedarf hier ist genauso dringend wie bei den Hilfen für Unternehmer*inn und kleine Selbstständige. Hier stehen Existenzen auf dem Spiel.

Co-Vorsitzende Ülker Radziwill betont: „Noch ist Hartz IV Realität. Es wird Zeit, dass es sich an die Lebensrealität der Bezieher*innen und Aufstocker*innen anpasst. Bis zur Einführung des Bürgergeldes brauchen wir hier kurzfristig Verbesserungen. Die Aussetzung der Sanktionen ist ein erster Schritt. Weitere wären Zuschläge auf die Regelsätze und die Übernahme der Stromkosten in Zeiten stark steigender Preise. Es gibt hier dringenden Handlungsbedarf.“

Die DL21 mahnt an: Bürgergeld muss schnell kommen – Forderung nach kurzfristigen Verbesserungen an Hartz IV

13. Januar 2022

Pressemitteilung der DL-21 Co-Vorsitzenden Ülker Radziwill, Sebastian Roloff und Lino Leudesdorff zur Einführung des Bürgergelds und zur Erhöhung des Hartz IV Regelsatzes

Auf Seite 75 des Koalitionsvertrags von SPD, Bündnis ‘90/ Die Grünen heißt es wörtlich: „Das Bürgergeld soll die Würde des und der Einzelnen achten, zur gesellschaftlichen Teilhabe befähigen […].“

Die DL21 findet, dass die Einführung eines bedarfsgerechten Bürgergeldes eines der wichtigsten und drängendsten Vorhaben der neuen Regierungskoalition sein und bald umgesetzt werden muss. Bis zur Einführung des Bürgergeldes muss am bestehenden Hartz 4 nachgebessert werden – bedarfsgerecht ist es derzeit nicht.

Seit dem 01.01.2022 gibt es für Hartz IV – Bezieher*innen drei Euro pro Monat mehr. Statt 446 Euro nun 449 Euro. Diese Erhöhung findet DL21-Co-Vorsitzender Lino Leudesdorff viel zu niedrig: „Das deckt nicht einmal die Inflation ab. Für arbeitslose Hartz IV Bezieher*innen und für sogenannte Aufstocker*innen – also Menschen, die berufstätig sind, deren Einkommen jedoch niedriger als der Hartz IV Regelsatz ist -, kommt das faktisch einer Kürzung gleich. Eine noch stärkere soziale Schieflage darf hier nicht entstehen. Die stark gestiegenen Stromkosten sind nur ein Beispiel: Um diese zu stemmen, reicht die Erhöhung des Regelsatzes vorne und hinten nicht. Single-Hartz-IV-Haushalte müssen über 30 Prozent mehr als im Regelsatz für Strom vorgesehen zahlen. Das ist absurd.“

Das im Ampel-Koalitionsvertrag festgeschriebene Bürgergeld sieht der DL21-Co-Vorsitzende Sebastian Roloff als Fortschritt: „Mit einem bedarfsgerechten Bürgergeld soll Hartz IV überwunden werden. Im Koalitionsvertrag stehen hier kluge Dinge: In den ersten beiden Jahren soll die*der Bezieher*in die Leistung ohne Anrechnung des Vermögens erhalten. Zusätzlich soll das Schonvermögen erhöht werden. Das ist gut, aber nur in Kombination mit deutlich höheren Regelsätzen, also nur, wenn das Bürgergeld wirklich bedarfsgerecht ist. Wir als DL21 setzen uns für eine zeitnahe Einführung ein.“

Bis das Bürgergeld Realität wird, fordert die Dl21 schnelle Verbesserungen am bestehenden Hartz IV und unterstützt das Bündnis von 36 Gewerkschaften und Verbänden – unter ihnen verdi, die Awo und der Sozialverband VdK – aus dem Jahr 2021 nach einer Anhebung der Regelsätze auf mindestens 600 Euro – gerade angesichts der Corona-Pandemie. Der Handlungsbedarf hier ist genauso dringend wie bei den Hilfen für Unternehmer*inn und kleine Selbstständige. Hier stehen Existenzen auf dem Spiel.

Co-Vorsitzende Ülker Radziwill betont: „Noch ist Hartz IV Realität. Es wird Zeit, dass es sich an die Lebensrealität der Bezieher*innen und Aufstocker*innen anpasst. Bis zur Einführung des Bürgergeldes brauchen wir hier kurzfristig Verbesserungen. Die Aussetzung der Sanktionen ist ein erster Schritt. Weitere wären Zuschläge auf die Regelsätze und die Übernahme der Stromkosten in Zeiten stark steigender Preise. Es gibt hier dringenden Handlungsbedarf.“

Gratulation an die DL21-Co-Vorsitzende Ülker Radziwill zur Ernennung zur Staatssekretärin für Mieterschutz in Berlin

23. Dezember 2021

Pressemitteilung der DL-21-Co-Vorsitzenden Sebastian Roloff und Lino Leudesdorff zur Ernennung ihrer DL21-Co-Vorsitzenden Ülker Radziwill zur Staats­sekretärin für Mieterschutz in der neuen Berliner Landesregierung

 

Im Zuge der neuen Berliner Landesregierung, bestehend aus SPD, Bündnis ‘90/Die Grünen und Die Linke, wird die DL21-Co-Vorsitzende Ülker Radziwill Staatssekretärin für Mieterschutz. Ihre beiden Vorsitzenden-Kollegen Lino Leudesdorff und Sebastian Roloff gratulieren:

„Herzlichen Glückwünsch unserer Co- Vorsitzenden Ülker Radziwill zur neuen Aufgabe als Staatssekretärin für Mieterschutz im rot-grün-roten Senat von Berlin – im Namen der gesamten DL21! Das ist eine sehr kluge Entscheidung, zu der man allen Beteiligten nur gratulieren kann – Berliner Mieter*innen werden davon profitieren, wenn sich eine so erwiesene Sozialexpertin wie Ülker Radziwill zukünftig um dieses sehr wichtige und gerade in Berlin sehr aufgeladene Thema kümmert. Wir wünschen der Berliner Landesregierung insgesamt und Ülker Radziwill im Besonderen viel Erfolg bei den anstehenden Aufgaben.“

Mieterschutz wird eines der Schwerpunkte der gerade ins Amt gekommenen Berliner Landesregierung sein. Es ist gut, diese Expertise nun an so prominenter Stelle in den eigenen Reihen zu haben, finden Sebastian Roloff und Lino Leudesdorff: „In nahezu allen größeren Städten und insbesondere in Ballungszentren wie Berlin waren die Themen Mieterschutz und bezahlbarer Wohnraum ganz entscheidende Wahlkampfthemen – und zwar zurecht. Wohnen ist eine Gerechtigkeitsfrage und darf kein Luxus sein. Auch wir als DL21 werden uns weiter für eine soziale Mieten- und insgesamt eine soziale Stadtentwicklungs-Politik einsetzen und uns klar positionieren.“

Pressemitteilung: DL21: „Nein“ zur Anschaffung bewaffneter Drohnen, „Ja“ zu Entspannungspolitik und Abrüstung

23. Dezember 2021

Pressemitteilung der DL-21 Co-Vorsitzenden Ülker Radziwill, Sebastian Roloff und Lino Leudesdorff zur Debatte um die Anschaffung von bewaffneten Drohnen

 

Im Zuge des Koalitionsvertrags der neuen Regierung von SPD, Bündnis ‘90/Die Grünen und FDP wird die Debatte um die Anschaffung von bewaffneten Drohnen für die Bundeswehr immer konkreter. Der Parteitag der SPD am 11. Dezember hat allerdings gezeigt: Hier besteht Gesprächs- und Diskussionsbedarf. Die drei DL21-Co-Vorsitzenden sind sich einig:

„Vom Parteitag am 11. Dezember geht ein Signal aus. Die Diskussion um die Anschaffung bewaffneter Drohnen ist längt nicht beendet – weder innerhalb noch außerhalb der Partei. Wir als DL21 werden auch 2022 einen Beitrag dazu leisten.“

Positiv bewertet das Vorsitzenden-Trio die Bereitschaft der SPD-Führung, eine breite Debatte in der Partei zuzulassen: „Für uns ist aber klar: Der Ausgang dieser Diskussion muss offen sein und die angekündigten Debattenräume dürfen nicht zur Farce werden.“ Die Positionierung der DL21 ist eindeutig:

  1. Wir halten die Ausstattung der Bundeswehr mit bewaffneten Drohnen für falsch und werden auch 2022 für eine Nichteinführung eintreten. Drohnen schüren gewaltsame Konflikte und gefährden damit den Frieden sowie das Leben von Zivilisten und Soldaten weltweit.

 

  1. Die Außenpolitik einer sozialdemokratisch geführten Regierung sollte sich am Prinzip der Friedensförderung orientieren. Der Einsatz bewaffneter Drohnen verwischt den Unterschied zwischen Krieg und Frieden und senkt die Hemmschwelle zur Anwendung militärischer Gewalt. Wir werden dieses Absenken nicht in Kauf nehmen.

Statt Diskussionen über die Anschaffung bewaffneter Drohnen fordert die Dl21 angesichts der eskalierenden Situation an den Grenzen zwischen Russland und der Ukraine und der angespannten Situation mit China:

  1. Deutschland und die Europäische Union müssen 50 Jahre nach der Verleihung des Friedensnobelpreises an Willy Brandt wieder zu Entspannungspolitik, vertrauensbildenden Maßnahmen und Abrüstung im Geiste Brandts zurückkehren.

 

  1. Es ist angesichts der Bedrohung durch den Klimawandel irrsinnig, Konflikte zwischen den USA, Europa, Russland und China zu schüren und Unsummen für Wettrüsten auszugeben, statt das Überleben von Menschheit, Natur und Umwelt zu sichern.

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